Nachfolgend finden Sie unsere Datenbank für alle Kriegsopfer, die auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Ysselsteyn ihre letzte Ruhe gefunden haben. Sie können leicht nach Namen, Datum oder Bestattungsort suchen. Wenn Sie eine umfangreiche Suche bevorzugen, können Sie auch alle Felder kombinieren, möglicherweise nur mit einem Teil eines Namens oder sogar innerhalb eines bestimmten Zeitraums von zwei Datumsangaben. Durch Klicken auf die Grablage werden Sie auf die entsprechende Gedenkseite in Find a Grave umgeleitet, auf der in den meisten Fällen weitere zusätzliche Informationen zu finden sind.

wdt_ID Nachname Vorname Geboren Gestorben Grablage | info
Nachname Vorname Geboren Gestorben Grablage | info

Cemetery History

Der Sammelfriedhof für deutsche Soldaten war zunächst kostenlos und wurde Ende 1946 für maximal 3 Jahre zur Verfügung gestellt mit der Absicht, die Gräber nach einem mit Deutschland abzuschließenden Friedensvertrag später nach Deutschland zu verlegen. Ein solcher Friedensvertrag zwischen den Niederlanden und Deutschland wurde jedoch nie unterzeichnet, der Kriegszustand wurde erst am 26. Juli 1951 beendet.

Obwohl es in den Niederlanden mehrere Friedhöfe gibt, auf denen deutsche Kriegsopfer ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, wurden die meisten jedoch, seinerzeit verteilt über Friedhöfen und Feldgräbern in den Niederlanden, nach dem deutschen Soldatenfriedhof in Ysselsteyn umgebettet. Da in den Niederlanden noch etwa 2.500 vermisste deutsche Soldaten in einem anonymen Grab ruhen und hin und wieder einem aus der Vergessenheit geholt wird, wächst die Zahl der Kriegsgräber auf dem Friedhof immer weiter.

Der deutsche Soldatenfriedhof in Ysselsteyn ist der größte deutsche Soldatenfriedhof weltweit mit einer Fläche von etwa 28 ha, oder 56 Fußballfeldern, was jedoch nicht bedeutet, dass hier auch die meisten Toten begraben sind. Genaue Zahlen sind leider nicht bekannt, dies ist teilweise auf die teilweise schlampige Verwaltung zurückzuführen, darüber hinaus wurden etwa 237 Todesopfer in anderen europäischen Ländern umgebettet, gibt es etwa 18 ledige In Memoriam Gräber und wurden möglich prominente Verräter hier anonym beigesetzt.

In Ysselsteyn ruhen hauptsächlich deutsche Soldaten, Wehr- und Verwaltungsangehörige und eine kleine Anzahl ziviler Opfer verschiedener Nationalitäten, darunter Frauen und Kinder wie Evakuierte aus dem Internierungslager Vught. Obwohl die meisten Gräber alle die Form eines lateinischen Kreuzes haben, enthält Ysselsteyn auch etwa 73 Sammelgräber für zwei oder mehr Todesfälle, meistens mit einen stehenden oder liegenden Grabstein.

Von den ungefähr 31.714 Toten (Stand August 2018) auf Ysselsteyn, sind 87 (davon unbekannt 8) aus dem Ersten Weltkrieg und 31.627 (davon unbekannt 4.861) aus dem Zweiten Weltkrieg oder deren Folge. In unserer Datenbank kann es Verwirrung über die oben genannte Anzahl von Unbekannten geben, da wir auch die Namen der 2.669 unzweifelhaft identifizierten Toten, die zu dieser Zeit als ein unbekannter Soldat begraben wurden, in unsere Datenbank. Diese Datenbank wurde durch die Zusammenarbeit mit Fred van den Munckhof, Freiwilliger bei Find a Grave, zusammengestellt.

Obwohl die Mehrheit der Toten während des Zweiten Weltkrieges in den Niederlanden fielen oder getötet wurde, wurden in Ysselsteyn etwa 3.075 deutsche Soldaten beerdigt, die während der Schlacht im Hürtgenwald und der Ardennenoffensive gefallen und vom amerikanischen Gräberdienst in Margraten beerdigt wurden. Ende 1946 wurden diese Toten auch nach Ysselsteyn verlegt.

Am Freitag, den 27. Juni 1952, wurde der etablierte Friedhof mit einer Kranzniederlegung des deutschen Konsuls in den Niederlanden offiziell eröffnet und nach jahrelanger Vorbereitung endlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Im Laufe der Jahre wurde viel Vernunft und Unsinn über diesen Friedhof geschrieben, sogar vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. welches die Gräber dieser deutschen Kriegsopfer unterhält. Obwohl wir ein umfangreiches Archiv von „interessanten Ereignissen“ mit Originaldokumenten über diesen Friedhof haben, dachten wir, es wäre eine bessere Idee, diese kurze Information zu hinterlassen, denn mittlerweile gibt es ein großartiges Buch, das die schmerzhafte Geschichte dieses größten Militärfriedhofs der Niederlande enthält.